MALEREI

Attika Dahri

Attika Dahri

Antonio Schirosi

Antonio Schirosi

Elena Azimi

Elena Azimi

Gerd Lepic

Gerd Lepic

Edith Glocker-Block

Edith Glocker-Block

Elise Eekhout

Elise Eekhout

Elena Azimi  I  Malerin, Make-up Artist und Schauspielerin

Schongau, Deutschland

 

Elena Azimi ist 1996 in Herat, Afghanistan, geboren. Als sie ein Jahr alt war, sind ihre Eltern mit ihr in den Iran umgezogen. Sie hat in Teheran gelebt, bis sie 2015 mit ihrem damaligen Ehemann nach Deutschland kam.

 

Schon als Kind wollte sie Schauspielerin werden. Im Iran gab es aber keine Möglichkeit für sie. Erst in Deutschland konnte Elena Azimi Schauspielunterricht nehmen; in Österreich hat sie 2020 und 2021 an ihren ersten Filmproduktionen teilgenommen.

Gemalt hat Elena Azimi bereits im Iran, wo sie aber keinen Zugang zu einem formalen Unterricht hatte. In Deutschland setzte sie ihre autodidaktische Ausbildung fort und nahm seit 2021 an Kursen der Kunstschule Malwerk Oberhausen teil. Beim Benefiz-Festival "Kulturknall" in Murnau, hat sie 2022 live vor Publikum gemalt. Seit 2023 Ist Elena Azimi Mitglied der Künstlervereinigung Murnau e.V. Tusculum. 

Ausstellungsbeteiligungen 

 

2021      Café Hey Schaffner, Huglfing 

2022      Kulturknall auf dem alten Postgelände, Murnau 

2024      Frühjahrsausstellung der Künstlervereinigung Murnau, Kultur- und Tagungszentrum, Murnau 

Attika Dahri  I  Malerin, Collagenmacherin 

Strombeek Bever, Belgien 

 

„Wenn sich alles verändert, wenn nichts mehr richtig oder falsch zu sein scheint, dann ist das der Punkt, an dem alles beginnt“. 

 

Attika Dahri, 1978 in Antwerpen (Belgien) als Tochter einer belgischen Mutter und eines algerischen Vaters geboren, lässt sich vom lebendigen Spektrum an Emotionen und Farben inspirieren und verwebt sie zu abstrakten Collagen und Gemälden. Ihre künstlerische Reise wird angetrieben von den Tiefen menschlicher Gefühle und dem Kaleidoskop der Farbtöne, die sie widerspiegeln. 

 

Seit 2017 präsentiert Attika ihre farbenfrohen Collagen und Gemälde in Einzelausstellungen in Belgien, der Schweiz und in Spanien. Jedes Stück dokumentiert die Erforschung von Emotionen durch abstrakte Kunst und lädt durch eine Fülle von Farben und Formen dazu sich in die Komplexität der menschlichen Seele zu vertiefen. Attikas Dahri versteht ihr Werk als Hommage an die grenzenlose Kreativität, die aus der Verschmelzung von Emotionen und der lebendigen Palette des Lebens entsteht. 

 

„Worte, Tanz, Farben und Musik stehen im Mittelpunkt meines Lebens. Ich experimentiere mit ihnen, um mich auszudrücken. Meine Gefühle und die Geschichten anderer berühren und inspirieren mich, mein Herz leitet mich bei allem, was ich schaffe. Farben dominieren meine Werke. Sie sind meine Energie, die ich weitergeben möchte“. 

 
Als Autodidaktin hat sie ihre künstlerischen Fähigkeiten durch Selbststudium und Erkundung verfeinert, sodass ihre Kreativität auch ohne formelle Ausbildung gedeihen kann. 
 
Einzelausstellungen 
 
2017      MOODS 'Darna', Brüssel, Belgien 
2019      MOODS Maki Maki, Brüssel, Belgien 
2022      artiste du maghreb AMK, Brüssel, Belgien 
2022      Femme trouve la femme de tes reves, Brüssel, Belgien 
2022      Pretty Perv Barcelona, Spanien 
2022      ATTIKA @ A - Space Antwerp, Belgien 
2022      Pink Festival Porrentrui, Schweiz 
2023     ATTIKA @ Brussels Occtopus HeArt Center Rue Haut, Belgien 
2023      ATTIKA @Maison Stephman, Brüssel, Belgien 
2023      ATTIKA @ aspria Avenue Louise, Brüssel, Belgien 
2023      ATTIKA @ Aflam du sud (festival du film arabe), Brüssel, Belgien 
2024      ATTIKA @ La Villa Dellemot, Schweiz 
2024      ATTIKA @ Nobody & Friends Antwerp, Belgien 

Antonio Schirosi, SCHIRO
Maler und plastischer Künstler
 

Taranto, Italien 

 

„Der Maler Schiro: Herrscher über unbekannte und eigenständige Universen.“ 

(Gerd Lepic: 93 Tage in Italien, Norderstedt, 2021, S. 128, ISBN: 9783752683875) 

 

Antonio Schirosi, KOB / Schiro, wurde 1956 in Taranto geboren, wo er lebt und arbeitet. Seine künstlerische Tätigkeit drückt sich seit mehr als zwanzig Jahren in verschiedenen Formen aus, von der Malerei über die Bildskulptur bis hin zur Keramik. 2015 schenkte er eines seiner Werke dem Guggenheim-Museum in Bilbao, nachdem er zwischen Oktober und November an einer Gemeinschaftsausstellung teilgenommen hatte. 

 

Seine Werke wurden als „reiner Surrealismus“ bezeichnet. Er verwendet starke Farben und vermeidet Nuancen und malt so Bilder, die sich mit dem Anliegen der surrealistischen Bewegung zu überlappen scheinen. Schiro erschafft einzigartige Werke, neue Kunstthemen, die auch die metaphysische Botschaft, insbesondere den Effekt für schematische Realitäten und Bilder in Räumen symbolischer Interpretationen suggerieren. Nach zahlreichen Kollektivauftritten in der Start-up Gallery Taranto beteiligte sich Schiro an Gruppenausstellungen in der Galleria Mentana in Florenz und in der ROA Gallery in London, seit 2018 im Spazio CLAM in Taranto. 

 

Einzelausstellungen 

 

2018      Städtische Galerie im Castello Aragonese, Taranto, Italien 

2022      Galeria Spazio CLAM, Taranto, Italien 

Gerd Lepic  I  Maler und Autor 

Oberhausen, Deutschland / Rígklia, Griechenland 

 

“Ich glaube an die Einheit von Mensch und Natur. Deshalb beschäftigen mich die Metamorphosen, ein Stoffwechsel, der Übergänge zwischen den Menschen und der übrigen Natur ermöglicht.” 

 

Selbst wer mit Verrätselungen, kulturellen Anspielungen und optischen Hakenschlägen nichts anfangen kann, wird von Gerd Lepics vielschichtiger Nuancierungskunst angesprochen. Die Museologin Clara Sachs gliedert seine Werke in Metamorphosen, Landschaften und Eilende Passanten. 

 

Weit von romantisierender Darstellung entfernt, fordern Gerd Lepics Werke zu einem Dialog über die Beziehung des Menschen zu seinen insbesondere vegetabilen Lebensgrundlagen auf. Diese Bilder erinnern uns an unser unlösliches Verhältnis zu der uns umgebenden Natur. Sie sind episch aufgeladen, erzählen Geschichten. Auf den ersten Blick gebärden sich die dargestellten Wesen noch artgerecht. Später verwandeln sich Zweige und Wurzeln in Arme, Blätter in Köpfe, Haar oder Kopfschmuck, die sich in die Landschaft hineinweben, die sie umgibt. Immer wieder kippen Figuren in den Hintergrund und zunächst Hintergründiges gewinnt an Gestalt. Diese Vexierbilder zeigen anschaulich, dass Form stets dasjenige ist, was sie umgibt. 

Werke von Gerd Lepic befinden sich in Museen und Privatsammlungen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Griechenland. 

 

1989     Studienabschluss Psychologie und Kunsterziehung, Julius-Maximilians-Universität Würzburg 

1996     Promotion in Philosophie, Freie Universität Berlin 

 

Einzelausstellungen 

 

1993 Theatergalerie Chambinzky, Würzburg 

1997 Galerie Municipale, Vidauban, Frankreich 

2001 Galerie Les amis de Max Ernst, Seillans, Frankreich 

2002 Galerie Hollerhaus, Irschenhausen-Icking 

2019 Rathausgalerie, Murnau 

Elise Eekhout  I  Visual Artist 

Zoetermeer, Niederlande 

 

„Wenn man liest, reist man an alle möglichen Orte. Ich versuche, sie auf Leinwand festzuhalten.“ 

 

„Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie besonders es ist, dass wir lesen können? Text ist nichts anderes als eine Reihe von Zeichen in einer Reihe, denen wir Bedeutungen zugewiesen haben. Allein, indem wir auf diese Zeichen blicken, können wir eine ganze Reihe von Gefühlen und Emotionen erleben. Schon in jungen Jahren war ich von Briefen fasziniert. Wenn ich Buchstaben betrachte, sehe ich wunderschön gestaltete Figuren. Was ich so faszinierend finde, ist, dass wir diese Zeichen nicht mehr oder kaum noch sehen, sobald wir lesen können. Man wird sofort in eine Welt transportiert, die hinter den Buchstaben liegt. Ausgehend von dieser Faszination möchte ich zeigen, wie Text und Bild in meinem Kopf ineinandergreifen. Das gelingt mir durch Gemälde, in denen ich Bild und Text verwebe“. 

 

Elise Eekhout ist ursprünglich Grafikdesignerin. Bereits während ihres Studiums gründete sie ihr eigenes Unternehmen an der St. Joost Art School. Auch hier spielte ihre Faszination für Buchstaben und die Verbindung von Text und Bild eine Rolle. Doch vor ein paar Jahren beschloss sie, Arbeiten zu schaffen, die viel näher an ihr selbst liegen. Deshalb arbeitet Elise Eekhout seit 2020 als professionelle Künstlerin. Sie verkauft ihre Arbeiten sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas. 

 

Elise Eekhouts Kunstwerke in der Ausstellung „Laubengespräche“ haben das gleiche Thema, strahlen aber jeweils eine eigene völlig einzigartige Atmosphäre aus. Sie führen miteinander ein Gespräch. Sie sind Teil einer immer größer werdenden Serie von Gemälden von Wäldern und Bäumen. Bäume leben mit ihrer eigenen Geschwindigkeit. Sie scheinen alte, ungelöste Geheimnisse zu hüten. Bäume sind wie menschliche Familien: Sie leben zusammen, kommunizieren miteinander, unterstützen sich gegenseitig beim Wachsen, teilen Nährstoffe mit denen, die krank sind oder Probleme haben, und 

warnen sich sogar gegenseitig vor drohenden Gefahren. 


1998      Graduation, Grafisch Lyceum, Rotterdam, Niederlande 

2002      Studienabschluss BA, Art School St. Joost, Breda, Niederlande 


Einzelausstellungen 

 

2022      Gallery Bram van Baalen, Spijkenisse, Niederlande 

2023      Kastanjehof, Kwintsheul, Niederlande 

2023      Kunsthalte 6, Naaldwijk, Niederlande 

2023      Hofboerderij, Wateringen, Niederlande 

2024      Stadstheater, Zoetermeer, Niederlande 

Edith Glocker-Block  I  Malerin 

Peißenberg, Deutschland 

 

„Mein Wunsch ist es Farbe in Licht zu verwandeln inspiriert von der Natur und dem Maler des Lichts William Turner“ 

 

Edith Glocker-Block blickt auf eine langjährige Lehrtätigkeit in der eigene Malschule / Studio für Ölmalerei in Münster zurück. 

Sie arbeitet in Lasurtechnik mit Ölfarben, Pigmenten und Ölpastellen. Da sie dünne Farbschichten auf weiß grundierte Leinwände aufträgt, erscheinen ihre Landschaften leuchtend und lichthaltig. Dabei gestaltet die Künstlerin ihre Werke jenseits aller etablierten Bildtraditionen von abstrakter Malerei oder Gegenstandsrealismus und widmet sich intensiv den Effekten von Licht und Bewegung. Die Konturen ihrer Malerei lösen sich in Farbwolken und Lichteffekten auf. Das fließende Licht in den Gemälden ist nicht abstrakt im modernen Sinn, denn Edith Glocker-Block folgt keinem Konzept, keiner Theorie. Ihre Arbeitsweise ist ätherisch und atmosphärisch. Sie bildet die durch Licht und Luft ausgelösten veränderlichen Effekte ab. 

 

EDITH GLOCKER-BLOCK 

 

Ausbildung für Kunstunterricht in der Sekundarstufe, Nordrhein-Westfalen 

„Mein Wissen habe ich bei verschiedenen Dozenten mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Leinwandbau, Farben ihre Wirkung und Mischungen nach Itten, Komposition, Aktmalerei, unterschiedlichen Maltechniken und experimentelles Arbeiten erworben“. 

 

Einzelausstellungen 

 

„Ich hatte Einzelausstellungen in Münster, Dortmund, Gelsenkirchen und anderen Orten im Ruhrgebiet und habe an zahlreichen Gemeinschaftsausstellungen teilgenommen“.