INSTALLATIONEN

Vera Schaub

Malerin, Druckerin und Handwerkerin

Oberhausen, Deutschland

 

„Es gibt keinen Tag, an dem Kunst nicht in irgendeiner Weise eine Rolle in meinem Leben spielt“

 

Vera Schaub schreibt: „Kunst ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Ich liebe Farben, kleine Details und das Experimentieren mit Materialien. Die Natur spielt in meiner Kunst eine große Rolle. Haptisch als auch visuell. Ich fange gerne Stimmungen ein und verarbeite sie dann in meiner Kunst. Wenn ich es dann schaffe, Menschen mit meiner Kunst zu berühren, bin ich glücklich.  Als Künstlerin bediene ich keinen bestimmten Stil. Der rote Faden, der sich durch meine Werke zieht, zeigt sich durch die Farbauswahl und den Materialien“.


Ich bin Autodidaktin und lasse mich beim Schaffensprozess gerne treiben. Oft ist der Weg das Ziel. Das Wichtigste ist mir, frei zu sein und Experimentieren zu können. Regelmäßig besuche ich freie Kunstakademien, um mein Wissen in verschiedenen Techniken zu vertiefen oder zu ergänzen. Auch der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Kunstschaffenden ist mir sehr wichtig.

 

Einzelausstellungen

 

2013      Buchhandlung Gattner, Murnau

2014      Café Hey Schaffner, Huglfing

2018      Galerie/Goldschmiede Fiedler, Murnau

2020      Gemeinschaftsatelier der Künstlervereinigung e.V. Tusculum, Murnau

2024      Galerie/Goldschmiede Fiedler, Murnau

Uta Schnuppe-Strack

Malerin und Clownin 

Oberhausen, Deutschland 

 

„Ich zeige meine Blütenbilder und mein Ich, meine Farbwelt.“ 

 

Die in Reutlingen, Deutschland, geborene visuelle Künstlerin lebt und arbeitet in Deutschland und Griechenland. Aufbauend auf ein Studium als Fachlehrerin für Sport, Technik und Werken nahm Uta Schnuppe Strack Unterricht in Malerei und Drucktechniken in Deutschland und Italien. Die Künstlerin widmet sich mit Vorliebe farbintensiven Mixed Media- und Radiertechniken. Seit 2019 arbeitet sie wiederkehrend an Werkserien über die Flüchtigkeit des Augenblicks in denen sie der Natur entnommene Pflanzenteile in Acrylgemälde einbindet. Seit 2017 präsentiert sie ihre Gemälde regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und im europäischen Ausland. Uta Schnuppe Strack ist Mitglied der Künstlervereinigungen Murnau e.V., Artists in Motion, C.L.A.M. International sowie bei euroArt und Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V.. 

 

Neben einer Fluxus-Installation, die die Künstlerin gemeinsam mit Vera Straub für die Ausstellung LAUBENGESPRÄCHE geschaffen hat, können drei weitere Werke im Garten von RAUMdurchKUNST betrachtet werden. Es sind Digitaldrucke, die in limitierter Auflage (max. 10 Reproduktionen pro Gemälde) geschaffen werden. Hierfür reproduziert sie Kopien Ihrer Originale aus Acryl mit echten Blüten auf Aluminiumplatten, da sie eine Hängung in Gärten/ Außenbereichen ermöglichen möchte. 


1989      Studienabschluss Sport, Technik/Werken, Pädagogisches Fachinstitut und -seminar, Kirchheim 

2015      Ausbildungsabschluss als Gesundheit!Clown©, Tamala Clown Akademie, Konstanz 

 

Einzelausstellungen 

 

2017      
Schnuppe stellt aus. Mein Stern! Café - Hey Schaffner, Huglfing 

2019      
Mamzelle Clown, Galerie du Tricéphale, Marmoutier, Frankreich 

2021      
meli melo, Chapelle St. Eloi, Passenans, Frankreich 

2021      
Uta in Europa, Gemeinschaftsatelier der Künstlervereinigung Murnau e.V. Tusculum, Murnau 

2022     
 Ist das Kunst oder kann man das Clown? Gemeinschaftsatelier der Künstlervereinigung
Murnau e.V. Tusculum, Murnau 

Alexey Yakimenko  

Maler, Bildhauer und Dichter 

Moskau, Russland 

 

„Ich mache Kunst, weil ich nicht anders kann. Ich arbeite nicht gern am Schreibtisch – ich möchte, dass die Bilder Menschen glücklich machen. Irgendwie so.“ 

 

Als Maler betrachtet sich Alexey Yakimenko eher als traditionellen Künstler als einen zeitgenössischen, ein bisschen Ingenieur, ein bisschen Designer. Unter Verzicht auf sachlich getreue Wiedergabe der Wirklichkeit setzt Alexey Yakimenko auf starke Ausdruckskraft, sowohl figurativ als auch nicht-figurativ. Er spielt mit mehreren langjährigen Themen, wie „Das tiefblaue Meer“, „Clownerie“ oder die Beziehung zwischen Hunden und ihren Menschen. Als sich das Hunde-Projekt in einer hyperaktiven Phase befand, nannte er es „Chien quotidien“. 

Werke von Alexey Yakimenko befinden sich in Museen und Privatsammlungen in Russland, China, USA, Deutschland, Frankreich und England. 

 

„Über mich - so etwas wie ein Manifest: Ich bin Künstler, Ingenieur und Designer. Außerordentlicher Professor an der Stroganowka-Universität. Mitglied der Union der Künstler Russlands und der Internationalen Vereinigung „Union der Designer“.  Ich habe einen Staatspreis und eine Goldmedaille der Russischen Akademie der Künste erhalten, aber das ist nicht die Hauptsache. Wenn es eine Überschwemmung gibt, kann ich eine weitere Arche bauen.“ 

1992      Studienabschluss Physik, Moskauer Institut für Physik und Technologie 

2001      Studienabschluss MFA / Skulptur, Moskauer Stroganoff Arts and Crafts-Universität 

 

Einzelausstellungen 

 

2001      Igoshev-Museum, Chanty-Mansijsk, Russland 

2001      Reliefs für die Schule in Mirnyy, Jakutien, Russland 

2004      Steinmosaiken für das Augenmikro Hospital in Ekaterinburg, Russland 

2007      Skulptur für den National Memorial Cemetery, Moskau, Russland 

2009      Skulpturales Portrait für das Pirogov Surgery Hospital, Russland 

Wim Scheere  

Maler und Dichter 

Tervuren, Belgien 

 

„Es geht weiter der blaue Reiter… und das ist bei LAUBENGESPRÄCHE eindeutig der Fall“. 

 

Wim Scheere, geboren am 15. Februar 1959 in Antwerpen ist ein Wort- und bildender Künstler und Initiator von Kunstprojekten. Seit 1981 schreibt er Gedichte in verschiedenen Sprachen und in anderen Dimensionen, insbesondere mit Zahnpasta. Er initiiert gerne kollektive oder internationale Kunstprojekte. Wim Scheere mag es, außerhalb der Linien zu “malen”, um Grenzen zu überschreiten. Bei einem Besuch in Murnau war er von den Werken der Künstler:innen vom Blauen Reiter sehr beeindruckt. „Die Kraft und Vitalität strömen aus der Leinwand. Auch der internationale Charakter gefällt mir“. 

 

Nach seinem letzten Besuch hat der Künstler spontan ein Gedicht geschrieben und vorgetragen, mit blauen Zahnpasta-Werken im Hintergrund ( https://www.youtube.com/watch?v=F8FlaV0gN-U)
Im Rahmen der Ausstellung LAUBENGESPRÄCHE wird Wim Scheere eine Videoinstallation sowie ein Künstlerbuch mit dem Titel „Es geht weiter der blaue Reiter..." vorstellen. 

Bei meinem Besuch in Murnau war ich von den Werken der Künstler vom Blauen Reiter sehr beeindruckt. Die Kraft und Vitalität strömen aus der Leinwand. Auch der internationale Charakter gefällt mir. 


„Ich betrachte mich als Autodidakt, der seine Kompetenzen in den Bereichen Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik, weltweite IT-Dienstleistungsprojekte, Szenario Schreiben, Taiji und Qi Gong domänenübergreifend einsetzt.“ 

 

Einzelausstellungen 

 

1980      Performance at Poëziegebeuren II, ‘t Stuc Leuven 

1983      Love, haten Fear, Suicide, VUB Brussel 

1997      Eutopia, Bonnefantenmuseum Maastricht 

2013      To be AND not to be, no question about, Artist book 

2014      The end is also the beginning II, BP²I, Brussels 

2014      Sud ou est, Artist book 

2020      OhBee, BeauO, Winner Korea Culture writers Contest 

2023      Warm red, Kyndryl Belgium 

2023      Hommage Jacoba Van Heemskerck, Domburg (NL), residency 

2024      Shifting & Drifting horizons with Artist in Motion, initiator 

Steve Schaub

Installationskünstler

Oberhausen, Deutschland

"Niemals Stillstand, immer machen, immer tun"

 

Wurden in der Zeit des Blauen Reiters Gespräche noch direkt miteinander in Lauben geführt, findet zwischenmenschliche Interaktion heute zu einem großen Teil über Smartphone und Computer statt. Der Smartphone Gebrauch durchdringt immer umfassender alltägliche Handlungsweisen. Direkte soziale Interaktion setzt eine wechselseitige Beeinflussung und Bedeutungszuschreibung von Akteuren voraus, vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Sinn-Konstitution in Konversationen. Aber selbst dann, wenn wir Smartphones nicht zum zwischenmenschlichen Austausch einsetzen, kommunizieren sie miteinander. Alter und Ego befinden sich in einem wechselseitigen Wahrnehmungsbereich, der auch ein beidseitiges, direktes Einflussverhältnis einschließt. Diese Form der Kommunikation geschieht im Verborgenen, ohne unser Zutun, völlig autonom und weitgehend unter Ausschluss unserer Kontrolle.

 

Die Grenze zwischen Virtualität und Realität, zwischen Online-und Offlinewelten ist immer schwieriger zu ziehen, da beide konstitutiv für die soziale Realität sind. In seiner Installation "MAXWELL the electromagnetic plotter" macht Steve Schaub diese zeitgenössische Form der „Laubengespräche“ sichtbar. Der Künstler präsentiert einen Medienkonverter, der aus verschiedenen elektronischen Quellen Daten für ein zweidimensionales Bild erzeugt, dieses zu Papier bringt und so eine flüchtige, für Menschen nicht wahrnehmbare, Kommunikation visualisiert. Das Ergebnis lässt sich nur in gewissen Grenzen steuern und hängt immer von den gerade aufgenommenen Daten ab, die die elektronischen Geräte aussenden, die wir in den RAUMdurchKUNST mitbringen. Der sensorgeführte Bewegungsautomat "MAXWELL the electromagnetic plotter" transformiert die Geheimsprache unserer Handys schließlich in Unikate großformatiger Zeichnungen. Ihre Bedeutungen sind nicht objektiv gegeben. Sie wachsen auf der Grundlage unserer medialen Lebensverhältnisse subjektiv aus den Menschen heraus.